Was ist passiert?
Am Sonntagabend wurde ein Brand in einer Lagerhalle gemeldet. Da der erste Anrufer nicht ortskundig war, wurde zunächst ein falscher Einsatzort übermittelt. Nach weiteren Notrufen konnte die tatsächliche Einsatzstelle in Ammersum bestimmt und die zuständigen Feuerwehren nachalarmiert werden.
Beim Eintreffen stand der vordere Teil der Halle bereits in Vollbrand. Die Alarmstufe wurde erhöht und weitere Feuerwehren, Rettungsdienst, Drehleiter, Tanklöschfahrzeug sowie der Fachzug Logistik wurden angefordert. Rund 100 Einsatzkräfte waren an den umfangreichen Maßnahmen beteiligt.
An beiden Gebäudeseiten wurden Öffnungen geschaffen und Riegelstellungen aufgebaut, um eine Ausbreitung in den hinteren Hallenbereich zu verhindern. Mehrere Rohre und Wasserwerfer kamen zum Einsatz. Wegen der begrenzten Hydrantenleistung mussten Wasserversorgungen über längere Strecken aufgebaut werden. Ein Radlader öffnete Teile der Außenwand, damit der Brand gezielter bekämpft werden konnte.
Nach etwa 90 Minuten war das Feuer unter Kontrolle. Die Stahlkonstruktion war durch die Hitze stark beschädigt und teilweise einsturzgefährdet. Teile mussten deshalb kontrolliert eingerissen werden. Die Nachlösch- und Sicherungsarbeiten dauerten mehrere Stunden.
