Ameisen im Feuerwehrhaus haben sich verzogen.
Tausende Ameisen hatten sich im Feuerwehrhaus Lammertsfehn bis in den Sitzungsraum ausgebreitet. Nach den Sommerferien waren die Tiere jedoch verschwunden – ohne Einsatz eines Schädlingsbekämpfers.
Die Tiere breiteten sich im Gebäude bis in den Mannschafts- und Sitzungsraum aus.
Offenbar gelangten die Ameisen über Mauerwerk, Kriechkeller und Holzfußboden in die Räume.
Ein Schädlingsbekämpfer musste nach Angaben des damaligen Bürgermeisters nicht eingesetzt werden.
Der Sitzungsraum musste geschlossen werden
Ende Mai krabbelten nach Angaben von Wiard Voß tausende Ameisen im Gebäude. Der Mannschafts- beziehungsweise Sitzungsraum konnte deshalb vorübergehend nicht genutzt werden.
Die Tiere gelangten offenbar über Ritzen und Löcher in den Fugen des Mauerwerks in das Gebäude, erreichten den Kriechkeller und krochen anschließend durch den Holzfußboden bis in den Sitzungsraum.
Probleme mit Ameisen hatte es bereits in den Jahren zuvor gegeben. 2010 fiel der Befall jedoch besonders stark aus.
Fachausschuss sollte die Räume überprüfen
Obwohl die Ameisen schließlich verschwanden, sollte geklärt werden, welche Maßnahmen am Gebäude nötig waren, damit sich das Problem im folgenden Jahr nicht wiederholte.
Mauerwerk prüfen
Ritzen und Fugen waren als mögliche Eintrittswege der Tiere aufgefallen.
Kriechkeller betrachten
Auch dieser Gebäudebereich spielte beim Weg der Ameisen in die genutzten Räume eine Rolle.
Dauerhafte Lösung
Verwaltung und Fachausschuss sollten prüfen, welche Arbeiten sinnvoll und finanziell vertretbar waren.
Feuerwehr Lammertsfehn seit 1934
Der damalige Bericht erinnerte zugleich an die Geschichte der Ortswehr. Am 12. März 1934 wurde die Feuerwehr in der Gaststätte Duin gegründet.
12. März 1934
Gründung der Freiwilligen Feuerwehr Lammertsfehn in der Gaststätte Duin.
35 Gründungsmitglieder
So viele Personen traten damals der neu gegründeten Ortswehr bei.
37 Mitglieder im Bericht
Zum damaligen Zeitpunkt wurden 26 Aktive und elf Mitglieder der Altersgruppe genannt.
Ostfriesen-Zeitung vom 8. Juli 2010
Der Bericht dokumentiert eine ungewöhnliche Episode aus der Geschichte des alten Feuerwehrhauses: einen starken Ameisenbefall, die vorübergehende Schließung des Sitzungsraums und die anschließende Diskussion über mögliche bauliche Maßnahmen.
Quelle: Ostfriesen-Zeitung, Bericht vom 08.07.2010.Das akute Problem verschwand, die bauliche Frage blieb
Dass die Ameisen ohne Schädlingsbekämpfer verschwanden, löste zunächst das unmittelbare Problem. Offen blieb jedoch, ob Arbeiten am Mauerwerk, am Kriechkeller oder am Holzfußboden notwendig waren, um einen erneuten Befall dauerhaft zu verhindern.