Pressemitteilung · Juni 2013

Zusammenlegung der Wehren kein Thema.

Die Samtgemeinde Jümme stellte 2013 klar, dass die fünf Ortsfeuerwehren bestehen bleiben sollten. Statt einer Zusammenlegung ging es darum, anstehende Fahrzeugbeschaffungen besser aufeinander abzustimmen.

Zusammenlegung der Wehren kein Thema – Samtgemeinde Jümme
Fahrzeugplanung für die fünf Ortsfeuerwehren der Samtgemeinde Jümme.
Struktur Fünf Ortsfeuerwehren

Eine Zusammenlegung der Wehren war ausdrücklich nicht vorgesehen.

Fahrzeugkonzept Bedarf statt Einheitsschema

Die künftige Ausstattung sollte sich stärker an den jeweiligen Aufgaben orientieren.

Investition Rund 230.000 Euro

Für ein dringend benötigtes Hilfeleistungsfahrzeug mit Wassertank wurde diese Größenordnung genannt.

Klare Aussage

Die Ortswehren sollten erhalten bleiben

Samtgemeindebürgermeister Wiard Voß machte deutlich, dass es keine Überlegungen gab, die fünf Ortswehren zusammenzulegen. Vielmehr sollten Investitionen gezielter geplant werden.

Gemeindebrandmeister Lothar Müller sollte ein Fahrzeug-Einsatzkonzept erarbeiten. Dieses sollte die Grundlage dafür bilden, welche Fahrzeugtypen künftig an welchem Standort benötigt wurden.

Fahrzeugbestand

Mehrere Fahrzeuge waren bereits sehr alt

Hintergrund der Überlegungen waren größere Investitionen in den folgenden Jahren. Mehrere Feuerwehrfahrzeuge waren seit Jahrzehnten im Dienst und mussten nach und nach ersetzt werden.

Detern-Stickhausen-Velde

Das dort eingesetzte Fahrzeug war bereits mehr als 30 Jahre alt und sollte ersetzt werden.

Hilfeleistungsfahrzeug

Benötigt wurde ein Fahrzeug mit Wassertank; dafür wurden rund 230.000 Euro veranschlagt.

Filsum

Auch das damalige Tanklöschfahrzeug war bereits mehr als 30 Jahre alt und perspektivisch ersatzbedürftig.

Kosten sinnvoll steuern

Abgestimmte Ausstattung statt Einschnitte

Die Samtgemeinde wollte nicht bei der Zahl der Ortsfeuerwehren sparen, sondern prüfen, welche Fahrzeuge und Technik an den einzelnen Standorten tatsächlich benötigt wurden.

Durch eine abgestimmte Planung sollten Kosten bei Fahrzeugbeschaffungen und Ausrüstung reduziert werden, ohne Brandschutz oder technische Hilfeleistung einzuschränken.

Das geplante Fahrzeugkonzept sollte Ersatzbeschaffungen über mehrere Jahre verteilen und zugleich den Bedarf der jeweiligen Ortsfeuerwehr berücksichtigen.

Zeitdokument

Bericht vom 25. Juni 2013

Der Bericht dokumentiert die damalige Diskussion über Fahrzeugbeschaffungen, die Zukunft der fünf Ortsfeuerwehren und die geplante langfristige Fuhrparkstrategie.

Quelle: Ostfriesen-Zeitung, Bericht vom 25.06.2013, „Zusammenlegung der Wehren kein Thema“, Carsten Ammermann.
Planung statt Zusammenlegung

Erhalt der Standorte mit besser abgestimmtem Fuhrpark

Die Diskussion von 2013 zeigt, dass nicht die Zahl der Ortsfeuerwehren infrage gestellt wurde. Im Mittelpunkt stand vielmehr die Frage, wie notwendige Ersatzbeschaffungen wirtschaftlich geplant und die einzelnen Feuerwehren bedarfsgerecht ausgestattet werden konnten.