Zusammenlegung der Wehren kein Thema.
Die Samtgemeinde Jümme stellte 2013 klar, dass die fünf Ortsfeuerwehren bestehen bleiben sollten. Statt einer Zusammenlegung ging es darum, anstehende Fahrzeugbeschaffungen besser aufeinander abzustimmen.
Eine Zusammenlegung der Wehren war ausdrücklich nicht vorgesehen.
Die künftige Ausstattung sollte sich stärker an den jeweiligen Aufgaben orientieren.
Für ein dringend benötigtes Hilfeleistungsfahrzeug mit Wassertank wurde diese Größenordnung genannt.
Die Ortswehren sollten erhalten bleiben
Samtgemeindebürgermeister Wiard Voß machte deutlich, dass es keine Überlegungen gab, die fünf Ortswehren zusammenzulegen. Vielmehr sollten Investitionen gezielter geplant werden.
Gemeindebrandmeister Lothar Müller sollte ein Fahrzeug-Einsatzkonzept erarbeiten. Dieses sollte die Grundlage dafür bilden, welche Fahrzeugtypen künftig an welchem Standort benötigt wurden.
Mehrere Fahrzeuge waren bereits sehr alt
Hintergrund der Überlegungen waren größere Investitionen in den folgenden Jahren. Mehrere Feuerwehrfahrzeuge waren seit Jahrzehnten im Dienst und mussten nach und nach ersetzt werden.
Detern-Stickhausen-Velde
Das dort eingesetzte Fahrzeug war bereits mehr als 30 Jahre alt und sollte ersetzt werden.
Hilfeleistungsfahrzeug
Benötigt wurde ein Fahrzeug mit Wassertank; dafür wurden rund 230.000 Euro veranschlagt.
Filsum
Auch das damalige Tanklöschfahrzeug war bereits mehr als 30 Jahre alt und perspektivisch ersatzbedürftig.
Abgestimmte Ausstattung statt Einschnitte
Die Samtgemeinde wollte nicht bei der Zahl der Ortsfeuerwehren sparen, sondern prüfen, welche Fahrzeuge und Technik an den einzelnen Standorten tatsächlich benötigt wurden.
Durch eine abgestimmte Planung sollten Kosten bei Fahrzeugbeschaffungen und Ausrüstung reduziert werden, ohne Brandschutz oder technische Hilfeleistung einzuschränken.
Das geplante Fahrzeugkonzept sollte Ersatzbeschaffungen über mehrere Jahre verteilen und zugleich den Bedarf der jeweiligen Ortsfeuerwehr berücksichtigen.
Bericht vom 25. Juni 2013
Der Bericht dokumentiert die damalige Diskussion über Fahrzeugbeschaffungen, die Zukunft der fünf Ortsfeuerwehren und die geplante langfristige Fuhrparkstrategie.
Quelle: Ostfriesen-Zeitung, Bericht vom 25.06.2013, „Zusammenlegung der Wehren kein Thema“, Carsten Ammermann.Erhalt der Standorte mit besser abgestimmtem Fuhrpark
Die Diskussion von 2013 zeigt, dass nicht die Zahl der Ortsfeuerwehren infrage gestellt wurde. Im Mittelpunkt stand vielmehr die Frage, wie notwendige Ersatzbeschaffungen wirtschaftlich geplant und die einzelnen Feuerwehren bedarfsgerecht ausgestattet werden konnten.